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FAD: Painting at Frieze London

Filipino-American artist Trisha Baga is best known for installations that project film on top of other content to complex effect, running together digital, analogue and real. But I liked this, one of series of paintings composed, rather remarkably, of sesame seeds – suggesting both a material version of the pixelated images of the videos and the sand in a desert landscape. The view seems to be as surveyed – perhaps, given its fairly busy, the desert is a beach – by a shadowy foreground figure. I’m guessing it’s called sex as per Latin because that makes it six figures, not because there’s any sex to be spied on, but perhaps matters will develop. The whole may be a screen anyway, as some sort of dialogue box seems to be open – we’re back to the digital versus real.

MONOPOL: 10 Dinge, die man auf der Art Basel nicht verpassen sollte- Trisha Baga

Die Leinwand für diese Videoprojektion ist gar keine, sondern ein Gemälde. Trisha Baga hat die K-Pop-Band BTS bei einem ihrer Auftritte porträtiert. Die ineinander gesunkenen und verschlungenen Körper scheinen in ihrem perfekten Bildaufbau ein klassisches Gemälde nachzustellen, doch die Choreographie zielt auf etwas Moderneres: das Nachempfinden einer DNA-Doppelhelix. Auf dieses Gemälde richtet Baga einen Projektor, überzieht es mit dem weißen Licht des Starbildschirms und mit Ansichten von Desktops und Computermenus, lässt mal den einen, dann den anderen Teil des Bildes hervorblitzen. Ein einzelner Keramikfuß vor dem Gemälde verortet die hybride Installation wieder in der realen Welt. Großartig, wie sich Baga im Zwischenraum zwischen Objekt und Virtualität einrichtet und uns über Sichtbarkeit, Selbstinszenierung und Identität nachdenken lässt.

VOGUE: Art Basel 2021: 10 Highlights der Kunstmesse –

Auf dem Weg zu unserem Hotel entdeckten wir in der gesamten Stadt verteilt Kunstwerke des “Art Basel Parcours”. Eines unserer Lieblinge: die eigens für das Format geschaffene Bronzeskulptur “Neopets” von Bunny Rogers. Abgestimmt auf die Umgebung ähnelt sie den Basler Basilisken auf den öffentlichen Brunnen. Doch bei näherem Betrachten fällt auf, dass es sich nicht um ein mittelalterliches Fabelwesen handelt, sondern vielmehr um eine Pokémon-Figur – ein nostalgischer Moment für eingefleischte “Neopets”-Spieler:innen, wie wir es einst waren. Die virtuelle Spielwiese erfüllt noch heute Kindern den Traum vom eigenen Haustier.

ARTSCOPE: FINDING HAPPINESS AGAIN AT PARCOURS – Bunny Rogers

Parcours, in French, means Journey, and the Journey around and in the city of Basel at various sites designated for 12 art installations, was, even online, for me, meaningful and a constant reminder of the still-Pandemic world. Answering the question posed by Parcours’ title, “Can We Find Happiness Together Again?” Samuel Leuenberger, Director of Parcours, led the audience, in person and online, in a resounding Yes, Ja, Si, Oui!

VOGUE: Art Basel 2021: 10 Highlights der Kunstmesse – Trisha Baga

Übergroße Arbeiten wie das von Jean-Michel Basquiat oder “Body Clock” von Trisha Baga wurden in der Halle 1 unter dem Motto “Unlimited” gezeigt. Die Leinwand für diese Videoprojektion ist gar keine, sondern ein Gemälde. Dafür portätierte Trisha Baga die K-Pop-Band BTS bei einem ihrer Auftritte. Die ineinander verschlungenen Körper sind an den Bildaufbau eines klassischen Gemälde angelehnt, allerdings mit einem modernen Twist. Auf das Gemälde richtet die Künstlerin einen Projektor, überzieht es mit Ansichten von Desktops, Computermenüs oder beleuchtet alternierend den einen oder den anderen Teil des Bildes. Ein einzelner Keramikfuß vor dem Gemälde rechts außen bringt die Installation in die reale Welt zurück. Die großartige Arbeit stimmt uns über Sichtbarkeit, Selbstinszenierung und Identität, die sich on- und offline manifestiert, nachdenklich.

NEO2: Bunny Rogers y su agonía adolescente en Thaddaeus Ropac – Bunny Rogers

Bunny Rogers (1990, Houston, Texas) en la exposición Ms Agony, aborda temas como la sensibilidad y la vulnerabilidad, la amistad y el concepto de comunidad (online y en la vida real, IRL) así como la alienación y la condición de outsider. Es la segunda parte de una primera iteración que tuvo lugar en Berlín a principios de año. La agonía se define como el período de transición entre la vida y la muerte, y se caracteriza por la subsistencia de algunas funciones vitales y desaparición de las intelectuales. Pero también implica el paso entre un estado y otro y, potencialmente, el nacimiento de algo nuevo.

WELT: Gallery Weekend geht zurück zu den Anfängen – Thornton Dial

Thornton Dial

Werke des afroamerikanischen Künstlers Thornton Dial (1928–2016) finden sich in bedeutenden Sammlungen der USA, wurden in Ausstellungen von New York bis New Orleans gefeiert. In Deutschland ist der Autodidakt nahezu unbekannt. Seine poetischen Assemblagen erinnern entfernt an Anselm Kiefer.

Doch Dials Themen waren weltlicher: männliche Vorherrschaft, Rassismus, Kriegstreiberei, Ökologie. In der Figur des Tigers fand er ein Sinnbild für den Kampf, sich nicht unterkriegen zu lassen, für die katzengleiche Fähigkeit, immer auf den Füßen zu landen. Die Galerie Société zeigt eine Retrospektive des Werks von Dial erstmals außerhalb Amerikas.

ARTFORUM: Martin Herbert on Trisha Baga

Time travel is possible. All you need, at least according to Trisha Baga’s thirty-five-minute 3D video 1620, 2020, is an old onion and lemon, a few connecting wires, and a computer running on a chirruping dial-up modem. Such is the gizmo that, per the Filipino-American artist’s labyrinthine narrative here, transports a present-day experimental theater troupe, DNAUSA, back to the beginning of colonial American history—the landing at Plymouth Rock in 1620—in order to perform gene therapy on the country itself, opaquely repairing flaws in the “narrative DNA” encoded in the rock. The performers accomplish this by reenacting the vaunted landing and, from there, clad in Pilgrim garb and accompanied by a pantomime horse, moving forward in time to various moments (1774, 1834, and 1921 among them) when the rock is moved, broken, and, symbolically, causes the foundational American narrative to increasingly fragment and crumble.

KUNSTFORUM: HeK Basel: „Radical Gaming“ – Lu Yang

Unter dem Titel „RADICAL GAMING: Immersion Simulation Subversion“ zeigt das HeK-Haus der elektronischen Künste Basel vom 1. September bis zum 14. November 2021 eine Gruppenausstellung mit partizipativer Kunst, die sich „mit den Strukturen, Technologien und Ästhetiken einer globalen Spieleindustrie“ beschäftigt. Diese Kunst „nutzt moderne Technologien der Spieleprogrammierung, um Virtual- und Augmented-Reality-Erfahrungen, immersive Umgebungen, interaktive Geschichten und Multimedia-Installationen zu erschaffen“. Bei den Beispielen in dieser Ausstellung ist das Publikum eingeladen, „sich aktiv an der Verwirklichung des Werkes zu beteiligen, im Gegensatz zu anderen «Game Art» Arbeiten“, bei denen nur passives Zuschauen möglich ist. Kurator ist Boris Magrini. Mit künstlerischen Beiträgen von Danielle Brathwaite-Shirley, Leo Castañeda, Sara Culmann, Debbie Ding, Keiken, Lawrence Lek, Mikhail Maksimov, Cassie McQuater, Sahej Rahal, Nicole Ruggiero, Jacolby Satterwhite, Eddo Stern, Theo Triantafyllidis, Miyö Van Stenis, Lu Yang. https://www.hek.ch

STAATSGALERIE: TENSE CONDITIONS – Timur Si-Qin

For some time now, tense conditions have shaped our everyday lives. Whether its curfews, violence or the search for one’s own identity, we are constantly in the process of readjusting and getting our bearings. Artists respond to the vulnerability and confusion that lies in control, racial discrimination and exclusion. The uncertainty and instability that we experience every day is represented in their work.

The new collection presentation will show contemporary artworks from Scharpff-Striebich’s private art collection confronted with twentieth-century works from the Staatsgalerie’s own collection. These works highlight the complex and contradictory nature of our society.

MÜNSTER LECTURE /// TINA BRAEGGER, KÜNSTLERIN, BERLIN

Tina Braegger: MÜNSTER LECTURE /// TINA BRAEGGER, KÜNSTLERIN, BERLIN

Die in Berlin lebende Malerin Tina Braegger hat sich – in ironisch selbsterklärter Zwangsneurose – dem Wappentier der Band Grateful Dead verschrieben, einem Bären, der 1973 auf einem Cover der Platte „Bear’s Choice“ auftauchte und daraufhin ein popkulturelles Eigenleben

entwickelte: als kultige Handelsware von Fans der Rockband bis hin zu Braeggers großen und riesigen Formaten, die in fröhlicher Manier malerische Stile und Gesten inszeniert, kopiert, sampelt. Wieder und wieder malt Braegger seit Jahren jenen Bär. So bereichert sie die Allgegenwart standardisierter Symbole um eine Malerei mit einer Prise Glitzerstaub auf Leinwand. Zudem ist Braegger auch literarisch tätig.

1985 in Luzern geboren, wurden Tina Braegger jüngst Einzelausstellungen in der Galerie Société, Berlin, und der Meredith Rosen Gallery, New York, gewidmet. 2019 nahm sie an der Weiertal-Biennale in Winterthur und

2018 an der Gruppenschau Neuer Norden Zürich teil.

Die Münster Lectures 2021 finden als Zoom-Konferenzen statt.

http://wwu.zoom.us/j/64330861073

Meeting-ID: 643 3086 1073
Kenncode: 884112

 

TRISHA BAGA: HOPE

Under the title Hope, Trisha Baga illuminated the Fridericianum on November 3, 2020, with a film produced especially for the occasion. In the following short interview, the artist, born in Venice, Florida, in 1985 and now living in New York, talks about her project Hope and gives an insight into her working process. The work is a reflection on the state of our world and, more specifically, a commentary on the U.S. presidential election that took place on the same date.

Armchair Traveler: From Venice to Berlin

New York-based artist Trisha Baga is known for her innovative video, performance, and ceramic work that gleans the margins of the digital and the logic of online browsing to create dreamy, layered narratives in physical space. Her third solo at Société will be her first exhibition focused primarily on painting. The paintings will be presented in conversation with her new film 1620, which provided the inspiration and imagery for several works in the exhibition. According to Baga, the film is “an impressionistic science fiction, which reframes Plymouth Rock as a source of narrative stem cells in the hands of genetic scientists studying deep-seated flaws in The American Drama.” Read more on

334 SPRING 2021, LETTER FROM THE CITY 2, February 2021 by Kaspar Müller

It is 3:17 am as I start writing this column. I went to bed early, maybe a little after 10 pm. We were all in bed early: our daughter, with a flashlight-like projector (a late Christmas present), beamed images from space onto the ceiling and told us stories. Her younger brother fell asleep at some point, and so did my wife, and finally all of us. The delayed present, which also included a silky, flowered pajama, arrived as a big, wrapped package directly from Harrods London courtesy of her godfather. We didn’t see him in person, just like I haven’t seen my parents for Christmas, or any other relatives apart from our own small family. The generous gesture of an unnecessarily expensive and fancy package, perhaps an act of kind resistance, had a somewhat tragic note: the nicely wrapped gift in its trademark corporate green appeared like a ghostly ruin of a different time. Us, we didn’t even get around to sending him a present. Besides, it’s unclear where he is currently. Supposedly he’s in a mountain hut on the Swiss-Italian border. Read more on

GALLERY WEEKEND BERLIN 2021 by Alexandra Germer & Colin Lang

There is maybe no one better and more hilarious than Jeanette Mundt at subjecting the image world to the logic of the painted support. At Société, her gymnasts twist into impossible motion, highlighting the temporally static character of paintings, unable to move in time (thank the lord!). On surfaces of red, white, and blue, which cite Kenneth Noland’s chevrons and targets, is a kind of parody that can only be called American. Because Mundt’s range is as technically wide as her subject matter. Four other works take leave from the stars and stripes palette, populated by dark figures, posed like those of Adam and Eve cast out of Eden, who trudge through yellows, oranges, and blacks, smeared like one of Richter’s abstract squeegee paintings. All of this serves as a very good way to hide Mundt’s technical prowess, which like Oehlen down the road, is harder to pull off than one thinks.

Daata is delighted to announce the launch of its first tokenized artworks as NFTs

Artworks by Petra Cortright, Jeremy Couillard and Keiken will be minted on Foundation on 10  May  2021, and open to bidding on 12  May  2021;  joining a roster of leading artists previously commissioned by Daata including Eva Papamargariti, Takeshi Murata, Rachel Rossin, Jon Rafman, Yung Jake, and FlucT who have all sold works through Foundation.

Daata fully supports Ethereum’s move to Proof of Stake and in the meantime will offset double the estimated carbon emitted by our own blockchain activity via Offsetra.

The three artworks have been co-commissioned by Daata and Art Fair Philippines, and will be streamed on daata.art from May 5, 2021.

Kaspar Müller – LETTER FROM THE CITY

It is 3:17 am as I start writing this column. I went to bed early, maybe a little after 10 pm. We were all in bed early: our daughter, with a flashlight-like projector (a late Christmas present), beamed images from space onto the ceiling and told us stories. Read more in Flash Art.

Interview with Petra Cortright

When asked to comment on her first NFT drop, Cortright said “I was born to make NFTs”. Her statement captures an important truth: for digital-native artists, NFTs simply provide a new format for their work. The artist has welcomed the increasing acceptance of the digital workflow and creating an NFT felt like an extension of her practice. She explains: “My workflow is almost set up as an NFT anyway”. Read the full interview on Superrare.

Schau durch die Scheibe

So zum Beispiel bei Société in der Wielandstraße, wo bis Ende Januar die amerikanische Künstlerin Bunny Rogers ihre Ausstellung „MS Agony“ zeigt – in Räumen, die sich nahezu komplett durch das Schaufenster erfassen lassen. Read more on Der Tagesspiegel.

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